Die Suchhundestaffel des Alpenvereins Südtirol
Die Suchhundestaffel des Alpenvereins Südtirol hat eine lange Tradition. Bereits in den 1960er Jahren wurden junge Welpen angekauft und für die Suche nach verschütteten Lawinenopfern aus ausgebildet. Inzwischen gehören 42 Hundeführer samt ihren vierbeinigen Begleitern zum festen Kern der Südtiroler Rettungsmannschaft.
Spielerisches Training
Nicht jede Hunderasse bringt die richtige Veranlagung zum Lawinenhund mit. Doch selbst mit den passenden Genen bedarf es einer gründlichen Ausbildung, bevor ein Hund überhaupt bei der Vermisstensuche eingesetzt werden kann. Bereits im Welpenalter werden die Hunde spielerisch auf ihre zukünftigen Aufgaben vorbereitet. Dabei wird die Suche Schritt für Schritt verlängert und um verschiedene Schwierigkeiten erweitert. Wenn der Hund seine Sache gut macht, gibt es eine Futterbelohnung.Ein Hund ist kein Lawinenpiepser
Anders als mit elektronischen Suchgeräten ist die Arbeit mit Lawinenhunden eine sehr zeitaufwändige Tätigkeit. Denn man kann einen Hund nicht einfach bei Bedarf aus- und einschalten. Damit die Zusammenarbeit im Ernstfall funktioniert, muss das ganze Jahr über trainiert werden. Sechs Ausbildungskurse pro Jahr gehören zum Pflichtprogramm für die angehenden Lawinenhunde. Sobald es auf den Winter zugeht, werden die Trainingseinheiten intensiviert.Der richtige Riecher
Die meisten Hunde im Bergrettungsteam sind ausschließlich auf das Finden von verschütteten Lawinenopfern geschult. Einige können auch ganzjährig bei der Suche nach Vermissten eingesetzt werden. In jedem Fall spüren die Tiere die Fährte des Vermissten auf und geben - je nach Ausbildung - entweder durch Gebell oder die Position "Platz" zu erkennen, dass sie etwas gefunden haben.Die Suchhundestaffel des Alpenvereins Südtirol wird von Kaikkialla mit Ausrüstung unterstützt.
